Energiewechsel

Dithmarschen: Klimaschutzkonzeptentwicklung des Kreises Dithmarschen

Pressemeldung vom 12. Juli 2012, 09:01 Uhr

HEIDE (pid). Schwere Stürme und Gewitter, Tornados, Starkregen mit Überschwemmungen – extreme Wetterereignisse nehmen auch in Deutschland merklich zu, haben aber meistens nur lokale Auswirkungen. Das Wetter spielt eine wesentliche Rolle in unserem Leben, aber im Gegensatz zum lokalen Wettergeschehen hängen Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und damit unser aller Zukunft eng zusammen mit der Klimaentwicklung in der gesamten Welt. Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen: „Mittlerweile ist uns allen klar, dass wir nicht unabhängig von der Klimaentwicklung agieren können.“ Jeder und jede Einzelne ist gefragt nach seinem beziehungsweise ihrem Beitrag zum Klimaschutz. Rüsen: „Heute gilt: Alle reden vom Klimaschutz. Wir auch.“

Für die zur Zeit laufende Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Dithmarschen sollen in einem öffentlichen Bürgerdialog am Dienstag, 14. August 2012 von 18 bis 21 Uhr im Forum der Kreisverwaltung, Stettiner Straße 30, 25746 Heide Bürgerinnen und Bürger des Kreises Dithmarschen zu Wort kommen.

Oft ist der erste Schritt zum Klimaschutz das Einschrauben einer Energiesparlampe oder die Umstellung auf LED-Leuchten – aber das reicht nicht aus. Im Integrierten Klimaschutzkonzept Dithmarschens sollen deshalb vielfältige Lösungs- und Handlungsansätze gesammelt und untersucht werden, insbesondere aus den Bereichen Energieeinsparung und Energieeffizienz. Christian Rüsen an die Adresse der Akteure: „Reden wir vom Klimaschutz. Gefragt sind Ihre persönlichen Ideen, Ihre Pläne und Vorhaben, Ihre Maßnahmen.“

Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft, hat der Kreis Dithmarschen bereits eine Vorreiterrolle in Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik. Im Mai 2012 hat der Kreis Dithmarschen jetzt mit Unterstützung der Thalen Consult GmbH, Neuenburg in Friesland und der Klima und Energieeffizienz Agentur (KEEA), Kassel die Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes in Angriff genommen. Damit startet er ein weiteres kreisweites Zukunftsprojekt.

Welche Möglichkeiten bieten Klimaschutzmaßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität und zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung? Hier gilt es, Ideen, Initiativen und Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern aufzugreifen, sie zu stärken, zu bündeln und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Verwaltungen und Institutionen daraus neue Handlungsoptionen zu entwickeln.

Der Kreisverwaltungsdirektor: „Unter einem Integrierten Klimaschutzkonzept für Dithmarschen verstehe ich, wenn sich unsere Bürgerinnen und Bürger zusammen mit den Vertretern aus Verwaltungen und Institutionen konkret für den Klimaschutz engagieren. Den Einstieg für einen gemeinsamen Dialog und somit zur Zukunftssicherung unserer Region bietet die offene Veranstaltung. Es sollen Ideen von Bürgerinnen und Bürgern sowie private Initiativen als gute Beispiele für einen aktiven Klimaschutz und weitere Klimaschutzmaßnahmen gesammelt werden.“

Vorläufige Themenschwerpunkte des Klimaschutzkonzeptes sind Bildung, Mobilität, Erneuerbare Energien, Wohnen, Unternehmen sowie Verwaltung. Auf der Veranstaltung im Kreishaus bleibt genug Raum für weitere Themengruppen und Fragestellungen.

So besteht im Anschluss an eine einführende Präsentation für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsam mit Vertretern von Verwaltungen und Institutionen die Maßnahmenvorschläge in themenbezogenen Gruppen zu vertiefen, zu diskutieren und neue Ideen und Anregungen zu geben. Das gesamte Projekt wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

Rüsen: „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 14. August 2012 teilzunehmen und sich aktiv in die Entwicklung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Dithmarschen einzubringen.“

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Dithmarschen

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