Energiewechsel

Dithmarschen: Neue Wege bei der Förderung ländlicher Regionen

Pressemeldung vom 12. September 2011, 15:55 Uhr

Modellvorhaben LandZukunft:
Mit innovativen Ideen den ländlichen Raum Stärken

Dithmarschen ist dabei / Ein Kreis von 17 bundesweit / 30.000 Euro für den Start

BERLIN/HEIDE (pid). Mit der Zusage über einen Zuschuss von 30.000 Euro in der Tasche und dem Wort von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überbrachte Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen Landrat Dr. Jörn Klimant die gute Botschaft aus Berlin: „Dithmarschen ist in der ersten Phase dabei.“ Als einer von bundesweit 17 ausgewählten Landkreisen und einziger in ganz Schleswig-Holstein beteiligt sich der Westküstenkreis am Modellvorhaben „LandZukunft“. Der Landrat: „Alles in allem haben wir jetzt sechs Monate Zeit, um in die Endauswahl zu kommen. Wir werden diese Zeit im Dialog mit unternehmerisch denkenden Personen in der Region nutzen.“ Im März 2012 entscheidet sich, wer zu den vier Förderkreisen gehören wird. Für das Gesamtprojekt stellt der Bund einen Topf von neun Millionen Euro zur Verfügung.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat in Berlin das Modellvorhaben „LandZukunft“ gestartet. Mit dem neuen Modellvorhaben wird ein innovativer Weg der Förderung eingeschlagen. Die Teilnehmerregionen, darunter auch der Kreis Dithmarschen, wurden anhand von insgesamt 16 wissenschaftlichen Kriterien wie beispielsweise hohe Arbeitslosenquote, niedriges Bruttoinlandsprodukt, negative Bevölkerungsentwicklung oder schlechte Erreichbarkeit von Großstädten ausgewählt.

Die so ermittelten 17 peripheren ländlichen Regionen sollen nunmehr unterstützt werden, die regionale Wirtschaft und Beschäftigung zu fördern und den demographischen Wandel zu bewältigen. In einer Start- und Qualifizierungsphase sind alle 17 Kreise aufgefordert, innerhalb von sechs Monaten eine Zielvereinbarung zu entwerfen. Die Steuerung über Ziele ist das innovative Element des Modellvorhabens. Regionale Partnerschaften beispielsweise zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern mit Unternehmergeist sollen sich gemeinsam konkrete Ziele setzen, die sie im Rahmen des Vorhabens erreichen möchten.

Die Jury wählt anschließend aus den 17 Regionen vier Modellregionen aus, mit denen Zielvereinbarungen geschlossen werden und die das Bundeslandwirtschaftsministerium bei der Umsetzung ihrer Strategien fördert. Insgesamt stehen für das gesamte Vorhaben im Zeitraum von 2011 bis 2014 neun Millionen Euro zur Verfügung.

Geschäftsbereichsleiter Christian Rüsen: „Die Verwaltung wird die kommenden Wochen intensiv dazu nutzen, einen Prozess zur Strategieentwicklung und Entwicklung konkreter Maßnahmen anzustoßen, in den Menschen mit Unternehmergeist aus der Region eingebunden werden sollen.“

Landrat Dr. Jörn Klimant: „Hier entsteht Raum für Innovationen bei der Entwicklung des ländlichen Raumes. LandZukunft bedeutet, aus Schwächen Stärken zu machen, vorhandene Potenziale zu heben und gute Projektideen zügig umzusetzen. So werden die Modellregionen Vorbildregion für andere Regionen.“

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Dithmarschen

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