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Dithmarschen: „Reden wir mal“

Pressemeldung vom 22. Januar 2013, 11:08 Uhr

Kreisjägermeister beim Landrat

HEIDE (pid). Die Meinungen gehen auseinander, wo und wie sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Einigkeit dagegen herrschte beim Antrittsgespräch im Dithmarscher Kreishaus zwischen der Unteren Jagdbehörde und dem neuen und alten Kreisjägermeister Thies-Peter Claußen sowie seinem neu gewählten Stellvertreter Gerhard Prütz. Im Kreis Dithmarschen haben derzeit 2000 Männer und Frauen als Jägerinnen und Jäger das grüne Abitur in der Tasche.

Landrat Dr. Jörn Klimant bedankte sich bei Thies-Peter Claußen für seine fachliche und faire Unterstützung gegenüber der Jagdbehörde bei Entscheidungsfindungen. Ob beim Greifvogel-Monitoring oder der Wildfütterung in Notzeiten, beim Bejagen von Fuchs und Wildschwein in Naturschutzgebieten oder dem richtigen Aufbewahren von Waffen zählten allein die Sachargumente. Das Thema Wolf wurde nur am Rande gestreift. Immerhin ist Meister Isegrim in Segeberg in eine Fotofalle getappt. Der erste Wolf, der sich seit 1820 in Schleswig-Holstein lebend gezeigt hat. Thies-Peter Claußen rechnet damit, dass Wölfe noch in seiner Amtszeit in Dithmarschen auftauchen könnten. Der Kreisjägermeister, der im vergangenen November für fünf Jahre gewählt wurde: „Wir haben zwar weniger Wald und der Wolf vermehrt sich nicht so schnell wie der Maderhund, aber schaffen könnte er es durchaus bis 2017, sehen wir mal.“

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Dithmarschen

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