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Herzogtum Lauenburg: Elektronischer Aufenthaltstitel

Pressemeldung vom 12. September 2011, 14:34 Uhr

Mustafa Yildiz (43 Jahre) aus Schwarzenbek war der Erste, der bei der Ratzeburger Ausländerbehörde seinen elektronischen Aufenthaltstitel beantragte.

Der herkömmliche Aufenthaltstitel, ein Klebeetikett in den Reisepässen oder Passersatzpapieren von Ausländern, umgangssprachlich auch Aufenthaltserlaubnis genannt, wurde 1. September 2011 durch einen elektronischen Aufenthaltstitel im Kreditkartenformat abgelöst.

„Der elektronische Aufenthaltstitel hat Scheckkartenformat und wird in der Bundesdruckerei hergestellt. Nach Erfassung der biometrischen Daten werden diese elektronisch zur Bundesdruckerei übermittelt“, so Rainer Voth, Leiter der Ausländerbehörde in der Kreisverwaltung.

Auf der neuen „Karte“ befindet sich neben einem Foto des Inhabers ein kontaktloser Chip, auf dem mit dem Lichtbild und zwei Fingerabdrücken biometrische Daten des Ausländers gespeichert werden. Außerdem werden auf dem Chip Auflagen für das Aufenthaltsrecht und persönliche Daten gespeichert. „Dieses aufwändige Verfahren ist der Grund für den deutlich höheren Zeitbedarf bei der zukünftigen Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis. Wir raten deshalb allen, frühzeitig mit uns einen Termin zu vereinbaren“, sagte Voth.

Quelle: Kreis Herzogtum Lauenburg

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