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Herzogtum Lauenburg: Jugendschutzprojekt „Ich kann auch anders“

Pressemeldung vom 9. September 2011, 10:14 Uhr

Mit neuem Internetauftritt
Spaß auf ganzer Linie: Die Website www.ich-kann-auch-anders.de geht mit Tipps, Infos und einem Gewinnspiel für Jugendliche an den Start

„Wie geht der Satz „Ich kann auch anders“ für dich weiter?“ oder „Wie viel Gramm reiner Alkohol ist in einem Bier?“ – Wer Fragen wir diese beantworten kann, hat gute Chancen zu seiner eigenen CD zu kommen, als Pilot in die Luft zu gehen oder bei einer Wellness-Behandlung zu entspannen, denn das sind nur einige Gewinne im neuen Gewinnspiel der Website www.ich-kann-auch-anders.de. Die Website wird vom Jugendschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg betrieben, um dem Koma-Saufen von Jugendlichen die Stirn zu bieten. Nach einem Relaunch erscheint der Internetauftritt jetzt im neuen Look.

Wo in der Nähe die nächste öffentliche Party steigt, was gut ist, zu wissen und was sonst noch so los ist, erfährt man auf der besagten Website. Besonderer Beliebtheit erfreut sich mittlerweile die „RambaZam-Bar“, bei der es die tollsten alkoholfreien Drinks und Cocktails gibt. Wo und wann man sich an der RambaZam-Bar treffen kann, findet man natürlich auch im Internet.

Mit einer breit aufgestellten Kooperation gegen „Koma-Saufen“
„Wer erfolgreich mit jungen Menschen kommunizieren will, muss ihre Sprache sprechen, damit die Botschaft ankommt“, sagt Landrat Gerd Krämer. Und Ole Märtens ist überzeugt „Die breite Unterstützung zeigt, wie wichtig das Thema „Koma-Saufen“ in der Öffentlichkeit ist.“ Er ist beim Kreis zuständig für den Jugendschutz und Koordinator des Projekts. Vor 4 Jahren traten die Kreisverwaltung, die Städte und Ämter im Kreis, die Alkohol- und Drogenberatung sowie die Polizei an, eine Entscheidung des Kreistages für eine Initiative gegen das Koma-Saufen in die Tat umzusetzen. Sie konzentrierten ihre Aktivitäten auf vier Säulen: die Begleitung von Veranstaltungen, die Unterstützung von eigenen Projekten der Jugendlichen, das Angebot einer alkoholfreien Alternative, der „RambaZam-Bar“, und eine zielgruppengerechte Website, dem virtuellen Treffpunkt von jungen Leuten und interessierten Gruppen.

„Diese Aktivitäten haben sich bewährt und mittlerweile einen echten Bekanntheitsgrad im Kreis“, konnte Ole Märtens feststellen und fügt hinzu: „Damit das so bleibt, muss der Internetauftritt optisch und inhaltlich stets auf neuestem Stand sein, nur so gewinnen wir die Jugendlichen für einen Online-Besuch.“ Die wiederum professionell gestaltete Website entspricht nach dem Relaunch dem Userverhalten von jungen Menschen, die sich heute selbstverständlich in sozialen Netzwerken wie Twitter und Face-book bewegen und deren Optik und Funktionalität schätzen. Das aktuelle Gewinnspiel, dessen Preise genau in das „Beuteschema“ junger Leute passen, wird für den gewünschten „Traffic“ auf der Website sorgen, ist sich Ole Märtens sicher.

Quelle: Kreis Herzogtum Lauenburg

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