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Kreis Dithmarschen: Expertinnen aus Erfahrung führen durch den Hilfedschungel

Pressemeldung vom 18. Juli 2012, 10:48 Uhr

Kreis gibt Informationsbroschüre für Pflegeeltern von Pflegekindern mit Behinderungen heraus

Heide (pid). Irgendwie ist das Kind anders. Aber was fehlt ihm genau? Wie kann ihm geholfen werden? An wen kann ich mich wenden? Mit dieser Problematik werden viele Pflegeeltern konfrontiert, die ein fremdes Kind bei sich aufgenommen haben. Denn oft zeigen sich im Lebensalltag körperliche, geistige und seelische Handicaps erst nach und nach. Dann ist guter Rat teuer. Meist sind es die Pflegemütter, die mit viel Engagement nach den richtigen Ansprechpartnern suchen, passende Hilfen herausfinden und sich um Unterstützungsmöglichkeiten kümmern. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch viel Kraft, Hartnäckigkeit und unermüdlichen Einsatz.

Davon können auch Frauen wie Jane Branson, Kirsten Söhl und Christiane von Postel von der Selbsthilfevereinigung Pflegeltern in Dithmarschen (PfiD) ein Lied singen. Mittlerweile sind sie wahre Expertinnen aus Erfahrung. Um anderen Pflegeeltern lange Wege durch den Hilfedschungel zu ersparen und sie gleich zu den richtigen Ansprechpartnern zu lotsen, haben sie mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen des Regionalen Sozialen Dienstes, Schwerpunkt Pflegekinder, ihr Wissen zusammengetragen. Herausgekommen ist eine Infobroschüre für Pflegeeltern von Pflegekindern mit Behinderungen, in der Kontaktdaten von Medizin-Experten, Therapeuten und Institutionen im Kreis Dithmarschen und darüber hinaus veröffentlicht sind.

Quelle: Kreis Dithmarschen

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