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Kreis Pinneberg: Kreis Pinneberg fördert Biotop- und Artenschutzmaßnahmen

Pressemeldung vom 24. August 2015, 09:58 Uhr

Nach einigen Jahren Pause fördert der Kreis Pinneberg wieder Biotop- und Artenschutzmaßnahmen. Ehrenamtliche Gruppen und Privatpersonen, dies können Vereine, Schulklassen, Jugendgruppen und Einzelpersonen sein, können für Maßnahmen des Naturschutzes finanzielle Zuschüsse erhalten. Gefördert werden können beispielsweise die Anlage von Biotopgewässern, Anpflanzungen, Nisthilfen aber z.B. auch eine Herkulesstaudenbekämpfung.

Insgesamt stehen für das lfd. Jahr 8.000,- € Fördermittel zur Verfügung. Allerdings läuft die Antragsfrist am 31.8.2015 ab und es liegen bisher keine Anträge vor.

Darum rühren Helmuth Kruse, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung des Kreises Pinneberg und Jörg Kastrup, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises, noch mal kräftig die Werbetrommel:
„Es wäre wirklich schade, wenn das Geld nicht abgerufen würde“ so einhelliger Tenor der beiden. „Denn gefördert werden kann ein bunter Strauß an Maßnahmen“ so Jörg Kastrup weiter. So seien beispielsweise in der Vergangenheit u .a. ein Kopfweidenschnitt, die Schaffung eines Gewässers für Amphibien, Nistkästen und vieles andere gefördert worden.

Das fehlende Interesse an den Geldern erklärt sich Helmuth Kruse zum einen mit der mehrjährigen Pause, welcher aufgrund knapper Kassen eingelegt wurde. Zum anderen sind die Richtlinien etwas abgeändert worden, so muss eine Naturschutzmaßnahme jetzt mindestens 1000 Euro kosten. „Dies ist für eine Einzelperson und auch für eine kleine Organisation eine Menge Geld und wirkt auf den ersten Blick etwas abschreckend“. Er gibt aber zu bedenken, dass eine Maßnahme sogar mit bis zu
80 % bezuschusst werden könne.

Bürokratische Hindernisse jedenfalls lassen die beiden nicht gelten: „Ein formloses Schreiben mit einer Beschreibung der geplanten Naturschutzmaßnahme und einem Finanzierungsplan sind völlig ausreichend“ so Kastrup und Kruse.

Quelle: Kreis Pinneberg

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