Energiewechsel

Schrevenborn: Endspurt für den barrierefreien Fördewanderweg

Pressemeldung vom 11. Januar 2013, 09:22 Uhr

Die Planungen für den barrierefreien Fördewanderweg zwischen Heikendorf und Laboe gehen in die heiße Phase.

Noch behindert eine steile Brücke insbesondere ältere und mobilitätseingeschränkte Personen, Familien mit Kinderwagen und Radfahrer bei der Überquerung des Munitionsdepot-Geländes. Bereits zur diesjährigen Sommersaison soll damit Schluss sein und neben der Brücke eine behindertengerechte, ebenerdige Wegeführung errichtet werden.

Um, im wahrsten Sinne des Wortes, den Weg zu ebnen, wurde das Projekt zwischen der Wehrbereichsverwaltung Nord als Grundstückseigentümer und der Gemeinde Heikendorf abgestimmt und vertraglich fixiert. Schon im letzten Jahr führte man die erforderlichen Baumfällarbeiten durch und nahm die Ausschreibung für den Bau der Wegetrasse vor. Als einen letzten Schritt muss sich die zu beauftragende Tiefbaufirma nun einer Sicherheitsüberprüfung durch die Wehrbereichsverwaltung unterziehen. Dies ist auf Grund des Sabotageschutzes erforderlich und kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Sobald in dieser Sache grünes Licht gegeben wird, können die rund drei Wochen dauernden Bauarbeiten durchgeführt werden. Hiermit wird für März / April dieses Jahres gerechnet. Aus sicherheitsrelevanten Gründen muss der Fördewanderweg während der Bauphase in diesem Bereich gesperrt werden, wofür bereits jetzt um Verständnis gebeten wird.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 200.000 € brutto. Knapp die Hälfte der Summe stammt aus einer Förderung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes mit Unterstützung der Aktiv Region Ostseeküste. Zudem erhalten die Gemeinden einen Zuschuss vom Sozialverband Deutschland. Der verbleibende Restbetrag muss durch die Gemeinden Heikendorf und Laboe getragen werden.

Bei der Realisierung des Projektes sind die Gemeinden auf Spenden angewiesen. Schon in den Jahren 2003, 2004 und 2012 hat der Heikendorfer Seniorenbeirat Spendengelder gesammelt, die für das Projekt Verwendung finden. Trotzdem bleibt noch weiterer Finanzierungsbedarf, den es mittels Spenden zu decken gilt.

Quelle: Amt Schrevenborn

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